Archiv für September 2010

Der 10. Januar 1985 ist der Beginn einer Ära: Im Düsseldorfer GW-Verlag erscheint die erste Ausgabe des Fachmagazins Gastrotel. Das Verlagsteam Dietmar Huber, Hans J. Nikenich und Rüdiger Bisping bietet seinen Lesern einen interessanten Mix aus spezifischen gastgewerblichen Themen, regelmäßig kommentiert von wichtigen Persönlichkeiten aus der Politik und der Branche. Gastrotel versteht sich damals als Anwalt von Gastronomen und Hoteliers sowie als Partner der Zulieferindustrie.

Im Fokus stehen stets für die Betriebsinhaber und deren Mitarbeiter relevante Themen. Bereits im ersten Jahr seiner Existenz legt die Fachzeitschrift den Grundstein für eine Institution des Gastgewerbes: In der Mai-Ausgabe publiziert man die erste Gastrotel-Bestenliste mit den 250 besten deutschen Restaurants. Platz Eins belegt das Aubergine in München. Heute sind es die 1.000 Besten, die alljährlich zum Jahresanfang präsentiert werden. Zu weiteren, wegweisenden Serien gehört die Kochkunst, die in der Ausgabe 1-2/1991 mit einem Porträt von Harald Wohlfahrt startet. Ab 1996 geht die Serie in die Kooperation mit der Köchevereinigung Eurotoques über. Mit der ersten Ausgabe des Jahres 2009 wird diese durch eine Reportagereihe über die Mitglieder der Jeunes Restaurateurs abgelöst. Anfang 2010 starten im kulinarischen Fachteil schließlich die Saisonmenüs von Walter und Sascha Stemberg. Überhaupt unterzieht sich das Heft ab 2009 einer inhaltlich und optisch umfangreichen Neuausrichtung.

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